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Wir sind der Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V.

Im Facharbeitskreis versammeln sich Menschen, die von chirurgischen Eingriffen an ihren Genitalien negativ betroffen sind.

Unser Ziel ist die politische und gesellschaftliche Ächtung aller Formen nicht-therapeutisch indizierter chirurgischer Eingriffe an einwilligungsunfähigen Menschen.

Dazu gehört die Abschaffung des § 1631 d und damit eine Rückkehr zum uneingeschränkten Recht des Kindes auf eine gewaltfreie Erziehung.


Aktuelle Artikel:

 

Afrikanische Betroffene kommen zu Wort: Die dunkle Seite von WHO, UNICEF u.a.

Die von WHO, USAID, Bill & Melinda-Gates-Foundation, UNICEF, Worldbank u.a. finanzierten Massenbeschneidungsprogramme für die männliche Bevölkerung in Afrika verursachen Tod und Leid.

Mehr dazu lesen Sie auf unserem Blog.


     

Macht Carolin Emcke wirklich alles richtig?

Die taz schreibt über die aktuelle Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels:
"Wer alles richtig macht, kriegt Keile."
Was Carolin Emcke unserer Meinung nach nicht richtig gemacht hat, lesen Sie auf unserem Blog


  

TV-Diskussion in Israel mit Eran Sadeh

In deutschen Medien wird häufig der Eindruck erweckt, nicht-medizinisch indizierte Vorhautamputationen an Jungen seien in jüdisch oder muslimisch geprägten Ländern völlig unumstritten.
Sehen Sie hier einen aktuellen Mitschnitt aus dem israelischen TV, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. Für die Rechte des Kindes spricht Eran Sadeh, Gründer der israelischen Kinderrechtsorganisation "Protect the Child", jährliche Unterstützerin des "Weltweiten Tags der genitalen Selbstbestimmung" am 7. Mai. 

Den Mitschnitt mit englischen Untertiteln finden Sie hier.


   

Haftstrafe in Prozess um Hinterhofbeschneidung

Schweden: ein 35-Jähriger wurde zu 18 Monaten Haft und 45.000 Kronen Geldstrafe verurteilt, nachdem er einen 8 Monate alten Jungen unter Verletzung gesetzlicher Vorschriften illegal beschnitt. 

Den Originalartikel finden Sie hier.


   

Mitschnitt der Sendung von RadioX (Frankfurt): Genitalbeschneidung bei
Jungen

Am 27.9. erläuterten auf Einladung von Moderatorin Pia Ehrlinspiel

Dr. Kolja Eckert (Kinderchirurg),
Renate Bernhard (Journalistin und Filmemacherin),
"Antonio" (Betroffener mit muslimischem Hintergund) und
Victor Schiering (Betroffener und Mitglied des Vorstandes von MOGiS e.V.)

verschiedene Aspekte und Perspektiven zum Thema Vorhautamputationen an
Jungen.
Der Mitschnitt der Sendung ist unter folgendem Link anzuhören:

RadioX - Genitalbeschneidung bei Jungen


 

Filmabend und Podiumsdiskussion "Genitale Selbstbestimmung"

Im Rahmen des 4. "Weltweiten Tages der genitalen Selbstbestimmung" veranstalteten MOGiS e.V. - eine Stimme für Betroffene - und pro familia Nordrhein-Westfalen vom 5.-8. Mai 2016 eine Filmabendtournee mit anschließenden Podiumsdiskussionen in München, Düsseldorf, Köln und Berlin zum Thema "Genitale Selbstbestimmung".

Einen Zusammenschnitt der Podiumsdiskussionen von München, Düsseldorf und Köln finden Sie auf unserem YouTube-Kanal


  

„Der goldene Schnitt – ein Fest rund um die Vorhaut“ von Tuğsal Moğul am Schauspielhaus Dortmund

Wir haben uns die Premiere des Stücks angesehen. Unser Fazit: sehr empfehlenswert!

Mehr dazu auf unserem Blog


 

TOPs und FLOPs der Kinderrechte 2015

Der etwas andere Jahresrückblick des Facharbeitskreises Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V.

Mehr dazu auf unserem Blog


 

Alle Jahre wieder

Mittlerweile gehört er ja schon fast schon in die Adventszeit wie der Nikolaus – der 12.12., der Jahrestag des Beschlusses des „Beschneidungsgesetzes“ vor mittlerweile drei Jahren.

Mehr dazu auf unserem Blog


 

„Warum zwei Väter in der Öffentlichkeit über das sprechen, was unter ihrer Gürtellinie geschah."

Zwei Mitglieder des Facharbeitskreises Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V. und drei Fachärzte informieren in diesem Artikel der Saarbrücker Zeitung.

Zur Saarbrücker Zeitung


Lieber Herr Welke,

bitte unterlassen Sie in Zukunft einfach solche sexistischen Äußerungen. Der sensibelste Teil männlicher Genitalien ist kein "Wurstzipfel". Würden Sie so auch über die Klitoris oder Labien sprechen? Wir hoffen doch schwer: nicht! Woher also diese Geringschätzung und dieser Mangel an Empathie? Einfach nur dummes Geplapper eines billigen "Gags" wegen? Oder reden Sie sich Ihren eigenen unfreiwillig entstandenen Zustand schön? Das wäre natürlich Ihre Sache.
Aber bitte nicht, in dem Sie auf den Gefühlen Betroffener herumtrampeln.
Und auch nicht auf Kosten der Jungen, die täglich in Deutschland aufgrund von akuten Komplikationen nach einer Vorhautamputation stationär in Krankenhäusern behandelt werden müssen.
Ist es angebracht, darüber zu lachen?
.

Heute Show vom 27.11.15


 

"Krankenkasse erstattet Kosten für Geräte zur Vorhaut-"Wiederherstellung""

Einem von einer Vorhautamputation im Neugeborenenalter betroffenen in Deutschland lebenden Mann wurden von seiner Krankenkasse die Kosten für den Kauf sogenannter "Restoring"-Geräte erstattet.

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Doppelter Rechtsbruch: organisierte Kindesentführung und Zwangsverstümmelung

Entfesselte Dynamik angeblicher "Gesundheitsprogramme" in Afrika - In Soroti (Uganda) wurden mindestens 25 Jungen im Alter zwischen 11 und 15 Jahren ohne Wissen oder Einverständnis ihrer Eltern während der Schulzeit einer Vorhautamputation unterzogen.

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"Gleicher Schutz für alle Kinder – also auch für Jungen!"

Berlin, 15.9.2015 – Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und MOGiS e.V. - Eine Stimme für Betroffene kommentieren den „Aktionstag gegen Geschlechterdiskriminierung“ der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

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"Warum eine Klinik in Essen Beschneidungen verweigert"

Am 22.7. berichtete die WAZ über die Entscheidung des Elisabeth-Krankenhauses in Essen, keine medizinisch nicht indizierten Vorhautamputationen an Jungen mehr durchzuführen.

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"Die Beschneidungskampagne ist ein tödlicher Betrug"


Im aktuellen GEO-Heft 07/15 berichtet der Journalist Michael Obert über die WHO-Massenbeschneidungsprogramme an der afrikanischen Bevölkerung.

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Buchneuerscheinung:

"Ent-hüllt! Die Beschneidung von Jungen - nur ein kleiner Schnitt?"

Am 22.5. erschien ein neues Buch zum Thema nichttherapeutische Vorhautamputation - doch diesmal kommen nicht Wissenschaftler, Politiker und Religionsvertreter zu Wort, sondern diejenigen, die von dieser Praxis direkt betroffen sind - und unter den Folgen zu leiden haben. Der Autor Clemens Bergner sprach mit betroffenen Männern, ihren Partnerinnen und Partnern und Eltern darüber, wie sich die Amputation der Vorhaut auf ihr Leben ausgewirkt hat.

Link zum Buch


Indonesien ist überall

In dem im HPD erschienenen Artikel "Wir sind nicht wie der Sudan" vergleicht der Autor die Pro-Argumente für weibliche und männliche Genitalverstümmelung.

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Queer gewickelt

Das Onlinemagazin Queer.de schreibt über das Pro & Contra der Vorhautamputation - doch ist der Autor in Bezug auf die Stichhaltigkeit einiger seiner Argumente schief gewickelt.

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Erste politische Kräfte bekennen sich zu unteilbaren Kinderrechten

In diesem Jahr unterstützen erstmals auch politische Kräfte offiziell den Aufruf zum Schutz aller Kinder vor Eingriffen in ihre körperliche Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung.

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Pressemitteilung von MOGiS e.V., BVKJ - Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, TERRE DES FEMMES, (I)NTACT und pro familia NRW:

"Beschneidungsgesetz" verletzt Kinderrechte

Zum zweiten Jahrestag der Verabschiedung des „Beschneidungsgesetzes” werben Ärzte- und Kinderrechtsverbände für gleichen Schutz aller Kinder in ihren Rechten auf körperliche Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung. 

Zur Pressemitteilung


Streiten für Menschenrechte als Zeichen von Intoleranz?

Die Bundesbeauftragte für Migration präsentiert eine Studie, die Ablehnung von Kinderrechtsverletzung pauschal als Zeichen von Intoleranz gegenüber Minderheiten wertet.

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Was jede/r tun kann?

Ein Nachtrag zum 25. Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention.

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Traurige Allianzen

Das Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V. hat die Ausstellung "Haut ab!" im Jüdischen Museum in Berlin besucht und sich ein Bild gemacht. Einen ausführlichen Bericht dazu finden Sie:

Auf unserem Blog oder alternativ als PDF. Zur Englischen Version kommen Sie hier


Integration auf dem Rücken der Kinderrechte?

Am 29.10. wurde von der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration der 10. Bericht über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland vorgelegt. Der Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V. nimmt Stellung zu dem Papier.

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RedeMit-Podcast zum Thema "Beschneidung" online

RedeMit hat mit dem Beschneidungsforum.de ein Podcast produziert.
Zu Wort kommen auch mehrere Mitglieder des Facharbeitskreises Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V.

Details finden Sie wie immer auf unserem Blog


Verletzung von Kinderrechten in Deutschland - Wie viel darf´s denn sein?

Der 70. Deutsche Juristentag in Hannover befasste sich unter anderem auch mit dem umstrittenen Paragraphen 1631d BGB.

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Die Folgen des Schweigens

Der "Guardian" stellt die Frage, warum internationale Hilforganisationen nicht reagieren:

"Für tausende afrikanischer Jungen hat das Schweigen der internationalen Gemeinschaft verheerende gesundheitliche Konsequenzen"

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Die Geister, die man rief - die Geschichte geht weiter

Sekte fordert ein Recht auf Züchtigung mit Hinweis auf das deutsche "Beschneidungsgesetz".

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Harsche Kritik an 'Ein Gummiband gegen AIDS'

Die Afrika-Journalistin Simone Schlindwein sieht sich auf den Seiten des Humanistischen Pressedienstes derzeit mit harscher Kritik konfrontiert. Auslöser war ein Artikel bei der "Deutschen Welle", in dem sie über ein neues Utensil zur Massenbeschneidung für den afrikanischen Markt berichtete.

Zum Artikel 


Buchneuerscheinung: "Unspeakable Mutilations"

Erneut ist ein Buch erschienen, dass sich mit den negativen Effekten der männlichen Beschneidung auseinandersetzt.

Den Link zum Buch finden Sie hier


TABU e.V. wirbt für geschlechterübergreifenden Ansatz beim weltweiten Kampf gegen Genitalverstümmelungen

Der Verein TABU e.V., der sich seit langem im Kampf gegen FGM engagiert, hat sich für einen Kampf für den Schutz aller Kinder ausgesprochen, unanhängig von deren Geschlecht: "Inzwischen haben wir dazu gelernt und glauben nicht mehr an die Effektivität einer geschlechtsspezifischen Aufklärung"

Mehr dazu finden Sie hier


Rezension zu "Beschneidung von Jungen"

Der Facharbeitskreis Beschneidungbetroffener im MOGiS e.V. hat das Buch "Die Beschneidung von Jungen - ein trauriges Vermächtnis" von Matthias Franz gelesen.

Die Rezension des Buches finden Sie hier


Protest gegen KiKA-Sendung

Facharbeitskreis Beschneidungbetroffener im MOGiS e.V. protestiert bei KiKA gegen Ausstrahlung der Sendung "Schau in meine Welt - Tahsins Beschneidungsfest"

Den ganzen Brief sehen Sie auf unserem Blog 


Pressemitteilung

Beschneidungsurteil in Israel: MOGiS und (I)NTACT fordern Solidarität mit verurteilter Mutter

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Gericht will Mutter zur Beschneidung zwingen

Ein Scheidungsgericht in Haifa hat eine Mutter mit Zwangsgeld belegt, weil sie sich weigert, ihr Kind beschneiden zu lassen.

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Deutschland doch keine "Komikernation"

Europarat und nordische Kinderbeauftragte gegen "Beschneidung" von Jungen 

Pressemitteilung von TERRE DES FEMMES und MOGiS

Mehr dazu auf unserem Blog


"LASST JUNGEN SELBER ENTSCHEIDEN, OB SIE BESCHNITTEN WERDEN WOLLEN ODER NICHT!"

Kinderbeauftragte der nordischen Länder beschließen Resolution für das Recht von Jungen auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung

Mehr dazu auf unserem Blog


Dänische Regierungspartei für Verbot nicht-therapeutischer "Beschneidung" an Jungen

Mehr dazu in unserem Blog


Weltkindertag

Am 20.09. begeht Deutschland den Weltkindertag 2013.

Mehr dazu in unserem Blog


GENITAL AUTONOMY CONFERENCE 2013: PROMOTING CHILDREN´S RIGHTS IN EUROPE

Am heutigen Montag, den 16.9. beginnt an der Keele-Unversitiy/England die diesjährige Konferenz von GENITAL AUTONOMY.

Näheres dazu finden Sie in unserem Blog


Intact America protestiert gegen medizinische Experimente an Neugeborenen

Der Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V. unterstützt diese wichtige Aktion von INTACT AMERICA.

Danke an unsere amerikanischen Freundinnen und Freunde, dass sie am 3.10. vor Ort für den Schutz der Jungen vor menschenverachtenden Experimenten protestieren werden!

Bitte unterschreiben, teilen und verbreiten!

Zur Online-Unterschriftensammlung

Zum Blog-Eintrag mit deutscher Übersetzung des Protestbriefes 


Ältere Meldungen:

Eine Aufzeichnung von Alexander Bachl vom Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V. im heute Journal ist -> hier <- online (tinyurl.com/alex-bachl) - seine Stellungnahme vor dem Familienausschuss befindet sich -> hier <- .

Christian Bahls, 1. Vorsitzender MOGiS e.V.:


MOGiS e.V. - Eine Stimme für Betroffene

MOGiS e.V. ist ein ursprünglich von Opfern sexuellen Kindesmissbrauchs gegründeter Verein. Er begreift sich als eine Stimme für Betroffene von sexualisierter Gewalt sowie Missbrauch und Misshandlung im Kindesalter. Er setzt sich für den Schutz der sexuellen Integrität und Selbstbestimmung von Kindern ein. Zudem engagiert er sich für den Erhalt und die Stärkung von Menschenrechten on- und offline.

MOGiS e.V. nahm mit zwei Mitgliedern am Runden Tisch "Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich" und den Sitzungen seiner Arbeitsgruppen teil.

Seit 2010, sowie verstärkt seit dem Urteil des Landgerichts Köln, beschäftigt sich der Verein mit dem Schutz der Körperlichen Unversehrtheit von Jungen vor nicht-therapeutischen Vorhautamputationen.

Der Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V. gibt Betroffenen eine Möglichkeit Ihre Stimme öffentlich zu äußern und damit Gehör zu finden.